Kairo startet wegweisendes Tierheim- und Impfprojekt für Streunertiere

 Am 13. Januar 2026 stellte der Gouverneur von Kairo, Dr. Ibrahim Saber, das erste Projekt zur Unterbringung und Impfung von Streunern vor, um einen wichtigen Schritt hin zu einem humanen städtischen Management zu unternehmen. Dieses Projekt markiert einen strategischen Wandel von der traditionellen Tierkontrolle hin zu einem wissenschaftlichen Ansatz, der die öffentliche Sicherheit mit strengen Tierschutzstandards in Einklang bringt.


Das Projektzentrum befindet sich auf dem neu zugewiesenen, 2.800 Quadratmeter großen Gelände östlich der Autobahn im Stadtteil Tebbin. Die Einrichtung dient als Tierheim für medizinische Rehabilitation, Massenimpfungen, Sterilisationen und die sichere Integration der Tiere.

Diese Maßnahme unterstützt die nationale Vision eines tollwutfreien Ägyptens bis 2030. Das Team impfte erfolgreich fast 300 Hunde an einem einzigen Tag.

Das Projekt beinhaltet außerdem die Möglichkeit der Adoption: Sobald die Tiere als tollwutfrei und geimpft gelten, können sie von der Öffentlichkeit adoptiert werden.

Wie wurden Tiere in der Antike behandelt?

Die alten Ägypter glaubten, dass Tiere göttliche Kräfte besaßen. Wie man an vielen Statuen und Inschriften sehen kann, wurden einige Tierarten mit bestimmten Göttern in Verbindung gebracht, andere dienten als tägliche Begleiter oder Arbeitstiere, und viele waren beides. Zu den heiligen Tieren zählten Katzen, Ibisse, Hunde, Krokodile, Stiere und Paviane. Interessanterweise war die Haltung von Haustieren für sie nichts Neues. Sie hielten tatsächlich Haustiere, insbesondere Katzen, Hunde, Affen und Vögel. Die rituellen Tiere wurden gezüchtet, geopfert und mumifiziert, um den Göttern Opfergaben darzubringen.

Im alten Ägypten variierten die Rollen der Hunde je nach Rasse. Am praktischsten war es jedoch, Jagdhunde zu zähmen. Wachhunde, Begleithunde (Haustiere) und rituelle Hunde wurden ebenfalls im Alltag eingesetzt. Die Ägypter liebten ihre Hunde sehr. Es gibt Gräber, in denen die Namen der Besitzer ihrer Haustiere verewigt sind, und einige wurden sogar mit ihnen bestattet.

Die Hunde wurden mit dem Gott Anubis in Verbindung gebracht. Sie lebten als Aasfresser in der Nähe von Friedhöfen, Schlachthäusern und Tempeln und waren Teil des städtischen Systems. Sie wurden weder im modernen Sinne von Obdachlosenunterkünften gerettet noch allgemein verfolgt.

Auf dem Friedhof G 2100 westlich von Gizeh finden sich Gräber, die die Trauer um Hunde bezeugen. In KV 50 liegt ein mumifizierter Hund, vermutlich ein Haustier, jedoch ohne Trauerinschriften. Zahlreiche Hundehalsbänder und Darstellungen wurden in verschiedenen Gräbern in ganz Ägypten gefunden.

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