Ägypten und die Türkei erörtern die regionalen Entwicklungen im Gazastreifen und im Sudan.
Am 19. Januar 2026 fand ein Telefongespräch zwischen dem ägyptischen Außenminister Badr Abbdelatty und seinem türkischen Amtskollegen Herrn Hakan über die regionalen Entwicklungen statt. Sie erörterten Fragen von gemeinsamem Interesse.
Der ägyptische Minister freut sich auf die Stärkung der türkisch-ägyptischen Beziehungen. Im Gespräch wurden außerdem die laufenden Vorbereitungen für das zweite Treffen des hochrangigen strategischen Kooperationsrates erörtert. Das zweite Treffen wird in Kürze unter der Leitung des ägyptischen und des türkischen Präsidenten stattfinden. Die Bedeutung des Treffens für die Weiterentwicklung der Partnerschaft in den Bereichen Wirtschaft, Handel und Investitionen wurde hervorgehoben.
Darüber hinaus wurden die Entwicklungen im Gazastreifen und im Sudan erörtert. Die Bedeutung eines Waffenstillstands in beiden Regionen wurde betont, um friedliche Bedingungen zu schaffen, die die Lieferung humanitärer Hilfe an die Bevölkerung ermöglichen.
Haben Sie sich jemals gefragt, wie die Beziehungen zwischen Ägypten und der Türkei im Laufe der Geschichte waren?
Während der osmanischen Zeit (1517–1805) wurde Ägypten nach dem Sieg Sultan Selims I. über die Mamluken eine Provinz des Osmanischen Reiches. Istanbul übte zwar formell die Herrschaft aus, doch die Mamluken behielten eine beträchtliche Autonomie.
Unter der Herrschaft von Muhammad Ali im 19. Jahrhundert löste sich Ägypten faktisch vom Osmanischen Reich und stellte die osmanische Autorität in Frage, indem es sogar Istanbul bedrohte.
In der späten osmanischen Ära und während des Ersten Weltkriegs war die osmanische Herrschaft schwach und Ägypten geriet unter britische Vorherrschaft, blieb aber nominell bis zum Zusammenbruch des Reiches im Ersten Weltkrieg osmanisch.
Die Beziehungen zwischen der republikanischen Türkei und dem modernen Ägypten von den 1920er- bis in die 1950er-Jahre waren zwar begrenzt, aber im Allgemeinen gut, da sie vom Nationalismus und den Anpassungen nach dem Ende des Osmanischen Reiches geprägt waren.
Während des Kalten Krieges verschlechterten sich die Beziehungen, da Nasser ideologisch mit der Türkei, die dem Westen und der NATO nahestand, in Konflikt geriet.
Im 21. Jahrhundert verbesserten sich die Beziehungen, doch nach 2013 lehnte die Türkei den Sturz Mursis ab und unterstützte die Muslimbruderschaft. In den 2020er Jahren normalisierten sich die Beziehungen aufgrund regionaler Krisen allmählich.
Tayyip Erdoğan besuchte Ägypten am 14. Februar 2024 und besichtigte den Präsidentenpalast Ittihadiya. Dies war sein erster Besuch nach über einem Jahrzehnt der Spannungen. Am 13. Oktober 2025 reiste er nach Scharm el-Scheich, um am Gaza-Friedensgipfel teilzunehmen.
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